GRASSMAYR-GELÄUT VON 2008

Der Turm der im Kern spätgotischen Kirche wurde Ende des 19. Jh. im Zusammenhang mit notwendigen Restaurierungsarbeiten von der Nordseite an die Südseite der Kirche versetzt.

 Neben baulichen Sanierungsarbeiten stand bei der im Jahr 2008 realisierten Erneuerung des Geläutes die entscheidende Verbesserung der Begehbarkeit des Turmes für die Öffentlichkeit an.

Diese Aufgabenstellung wurde durch den Einbau eines Holzglockenstuhles über vier Etagen und die völlige Neukonstruktion der Treppenanlage gut gelöst.

Inschrift und Zier:

Glocke 1

Avers
Am Hals: zwischen zwei umlaufenden Stegen MARIA
Auf der Flanke: Symbol eines Engels mit Maria

Revers
Auf der Flanke:
SIEHE, ICH BIN/ DES HERRN MAGD;/ MIR GESCHEHE,/ WIE DU GESAGT HAST/ (LK l, 38)

Auf dem Walm: Gießerzeichen, seitlich angeordnet in zwei Zeilen:
KIRCHE ST. LAURENTIUS/ ZU ELTERLEIN

Glocke 2

Avers
Am Hals: zwischen zwei umlaufenden Stegen PAULUS
Auf der Flanke: Symbol eines Mannes in Ketten

Revers
Auf der Flanke:
NICHTS KANN/ UNS SCHEIDEN VON/ DER LIEBE GOTTES,/ DIE IN CHRISTUS IST,/ UNSERM HERRN./ (RM 8, 39)

Gießerzeichen und Eigentümer wie Glocke

Glocke 3

Avers

Am Hals: zwischen zwei umlaufenden Stegen PETRUS
Auf der Flanke: Symbol des trauernden Petrus mit Hahn

Rainer Thümmel,"GLOCKEN IN SACHSEN  Klang zwischen Himmel und Erde", Evangelische Verlagsanstaltung Leipzig, 2000-2001

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